Doppelsieg bei Kanupolo Schweizermeisterschaft 2015

Bericht Kanupolo Schweizermeisterschaft 2015 im Verkehrshaus Luzern

Die diesjährige Schweizermeisterschaft im Kanupolo war aus zwei GründIMG_6516
n sehr interessant: Einerseits durfte man sich in Luzern einem sehr breiten Publikum präsentieren, andererseits waren die Teams in allen Kategorien sehr ausgeglichen. In der Juniorenkategorie, bei den Damen und auch in der Herrenkategorie war eine Prognose des Schweizermeisters sehr schwer.

Bei den Junioren hat das junge Zürcher Team im Halbfinal den amtierenden Schweizermeister aus dem Thurgau mit 7:6 besiegt und sich so knapp fürs Finale qualifiziert. Dort setzte sich Kanupolo Zürich gegen den Kanuclub Rapperswil-Jona durch.

damenteam twfBei den Damen trafen im Finale Rapperswil und die Thurgauer Wildwasserfahrer aufeinander. In den vergangenen Jahren konnten sich die Thurgauer Wildwasserfahrer jeweils klar durchsetzten. Die jungen
Spielerinnen aus Rapperwil werden aber jedes Jahr stärker. In diesem Jahr waren die Finalspiele besonders ausgeglichen. Das erste Spiel konnte knapp durch die Thurgauer gewonnen werden. Im zweiten Spiel waren die Rapperswiler bis eine Minute vor Schluss mit 3:2 in Führung. In der letzten Minute konnte Karin Mani den Ausgleichstreffer erzielen und Franziska Bartelt in der letzten Sekunde mit einem Weitschuss sogar den Siegestreffer. Die Thurgauer Damen konnten sich somit erneut in zwei Spielen den Meistertitel sichern.

In der Kategorie Herren konnte der Kanuclub Rapperswil-Jona erstmals den Swisscup für sich entscheiden und sich so in eine gute Ausgangslage für die Schweizer Meisterschaft bringen. Sie konnten sich am Samstag in einem vergleichsweise einfachen Halbfinal, in nur zwei Spielen für den Final qualifizieren. Im anderen Halbfinal trafen Kanupolo Zürich und die Thurgauer Wildwas
serfahrer aufeinander. Diese Serie ging über drei Spiele wobei sich die Thurgauer knapp durchsetzen konnten (1. Spiel: 6:7, 2. Spiel: 4:3, 3. Spiel 3:2). Im Final kam es zu einer Premiere. Noch nie sind sich Rapperswil und Thurgau in einem solchen gegenüber gestanden. Die Rapperswiler sind ein taktisch starkes und sehr ausgeglichenes Team. Im Thurgauer Team ist die starke Verteidigung und die individuelle Klasse der Nationalspieler zu erwähnen. Die starke Verteidigung und die herausragenden Tore von Stephan Bartelt haben schlu
ssendlich diese Serie entschieden. Im ersten Spiel konnten sich die Thurgauer knapp mit 3:2 durchsetzten. Im zweiten Spiel musste Rapperswil nach einem Rückstand in der Pause offensiver spielen. Die dadurch entstandenen Freiräume nutzen die Thurgauer für Kontertore und konnten so das Spiel mit 9:4 gewinnen. Die Thurgauer haben in diesem Jahr zwei neue Juniorenspieler ins Team eingebaut und sich deshalb besonders gefreut über den unerwarteten Erfolg.

16. September 2015 von Raffael Inglin

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